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Cali – Stadt des Salsa

In Cali ist es immer heiß. Tagsüber und nachts. Das liegt zum einem an den immer immens hohen Temperaturen – andererseits an den flinken Füßen und Hüften der Caleños beim nächtlichen Salsatanzen. Cali ist die Geburtsstätte des kolumbianischen Salsas und wer im Salsamusikbusiness Erfolg haben will, muss erst Cali knacken, bevor er den Rest Kolumbiens erobern kann.

Cali: Neue Stadt, neue Freunde

Alex bringt mich nach der rasanten TransPalmira-Busfahrt zum Taxistand und sorgt dafür, dass ich etwas esse. Dann gehts auf zum Hostel, wo ich auch sofort auf Zimmergenosse JB stoße. (JB heißt eigentlich Jean Baptiste, da aber keiner seinen Namen aussprechen kann, nennt er sich eben JB). JB ist für mich eine bemerkenswerte Persönlichkeit. Er ist der erste Franzose, der lieber Englisch und Spanisch spricht, als Französisch, Frankreich hasst und irgendwohin auswandern will – wohin, das weiß er selbst noch nicht. Er war in Cali gestrandet, da er auf der Suche nach einem geeigneten Wohnort in Südamerika war. Zusammen kochen wir Bolognese und mixen uns Fruchtsaft – ein schöner Start, denn in Kolumbien gehört der Mixer zur Grundausstattung jedes Hostels. Doch es wird noch besser. Marcelle checkt ein – Liebe auf den ersten Blick. Französisch-Kandada und Deutschland heißt das neue Dreamteam für die nächsten Wochen Kolumbien!

Unterwegs in Cali
Unterwegs in Cali

Salsa, Salsa, Salsa – die ganze Nacht
Am Abend gehts natürlich zum Salsatanzen. Und der Salsa hier ist um einiges schneller als im Rest des Landes! Denn die Caleños haben so flinke Füße, dass man gar nicht hinterherkommt. JB, Marcelle, ich und eine kiffende Lehrerin aus den USA tanzen die ganze Nacht durch. Eigentlich wollten wir doch am nächsten Tag früh aus den Federn, um in Richtung Buenaventura in den Dschungel von San Cipriano zu fahren.

4 Gedanken zu „Cali – Stadt des Salsa

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