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Slowakei: Highlights & Sehenswürdigkeiten

Was sollte ich auf meiner Slowakei-Reise nicht verpassen? Wo sind die schönsten Nationalparks und besten Sehenswürdigkeiten der Slowakei? Eine kleine Übersicht über die Highlights für deine Slowakei-Reise!

Suchá Belá

Eine Schlucht, tief verborgen in den dichten Wäldern des Nationalparks Slowakisches Paradies. Durch das Flussbett, über Felsen, lange Leitern hinauf und auf kleinen Trittflächen an der Felswand geht es zwei Stunden lang durch den Canyon Suchá Belá. Dieses Abenteuer ist eines der absoluten Highlights der Slowakei – und es wird euch garantiert nicht langweilig. Mehr dazu gibt es in meinem Beitrag über die Suchá Belá Schlucht.


 

Aussichtspunkt Spišské Tomášovce

Wenn man in dem kleinen Dorf Spišské Tomášovce ankommt, sind die Erwartungen recht niedrig. Vom Parkplatz am Dorfrand geht es die Felder hinauf, immer weiter geradeaus nach oben durch ein Waldstück. Nach ca. 20 Minuten Fußmarsch kommt man plötzlich nicht mehr weiter – denn die Felsen stürzen sich schlagartig in ein Meer aus dunklen Wäldern. Ein faszinierender Anblick, insbesondere in der Abendsonne.

 


 

Liptovská Mara

Ein Bild, wie ein Windows-Desktop-Hintegrund. Und was, wenn ich euch erzähle, dass dieses Bild an einer Autobahnraststätte aufgenommen wurde? Tatsächlich befindet sich der Liptovská Mara, ein unfassbar schöner See im Norden der Slowakei, direkt neben der Autobahnraststätte Dechtáre. Die somit wahrscheinlich schönste Autobahnraststätte der Welt. Egal auf welcher Seite der Autobahn ihr haltet, eine Unterführung bringt euch auch von der anderen Straßenseite sicher zum Seeufer. Der perfekte Spot für Angler, Grillfreunde und Fotofans!


 

Banská Štiavnica

Die einstige Bergbaustadt liegt umgeben von Bergen mitten in der Slowakei. Die immer noch rußigen Fassaden erinnern an vergangene Tage. Heute ist die Stadt ein beliebter Touristenmagnet. Und: Man kann hier seine Liebe aufbewahren. Im oberen Teil der Stadt gibt es die „Bank der Liebe“ mit vielen kleine Tresoren, in die man seine Liebesbotschaften einschließen kann. Warum hier? Weil hier das längste Liebesgedicht der Welt entstanden ist. Und zwar stammt es von den slowakischen Romeo und Julia (ja, die gibt es wirklich ;-)) Sie heißen nur anders, und zwar: Sladkovic und Marina.


 

Hohe Tatra

Die Hohe Tatra befindet sich im Norden der Slowakei an der Grenze zu Polen und ist ein beliebtes Wander- und Ausflugsziel. Wenn man während seines Urlaubs auf Menschen treffen möchte, gelingt es am ehesten hier. Die Hohe Tatra ist das kleinste Hochgebirge der Welt. Mit der Seilbahn gelangt man schnell zum Gebirgssee Skalnaté pleso (sofern er gefüllt ist und als See erkennbar, wir hatten leider etwas Pech). Ein Sessellift und eine Seilbahn führen noch weiter zum Gipfel. Je nach Kondition stehen verschiedene Wanderrouten zur Auswahl. Vom Ausblick her ist hier jedoch alles etwas karg und nicht so grün wie in den Nationalparks.

  


 

Burg Devín

Wer nicht viel Zeit hat, aber gerne einmal etwas aus Bratislava rauskommen will, dem empfehle ich die Burg Devín an der Grenze zu Österreich. Am schönsten ist es mit dem Rad von Bratislava aus, man fährt hier etwas mehr als eine Stunde den Donauradweg entlang bis zur Burg. Die Burgruine ist heute Nationaldenkmal der Slowakei. Für eine kurze Rast im Anschluss bietet sich das Café Eden im Stadtkern an, es hat einen traumhaften Biergarten und leckeres Essen.

 


 

Bratislava

Für viele ist Bratislava nur ein Tagesauflug von Wien, doch die kleine Hauptstadt hat auch ein quirliges Nachtleben und viele gute Cafés und Restaurants zu bieten. Von der Burg Bratislava hat man einen schönen Blick über die Donau.


 

Čičmany

Ein scheinbar unbekanntes Dorf in den Bergen der Slowakei scheint zu einem neuen Instagramm-Spot zu werden (zumindest traf man hier auf junge Menschen, die fortwährend Selfies machten – sonst nirgendwo gesehen). Das besondere an Čičmany sind die mit weißen Mustern bemalten Häuser. Fast jedes Haus ist hier auf diese Weise verziert. Früher diente die weiße Farbe dazu, die Holzbalken vor Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit zu schützen. Heutzutage soll die außergewöhnliche Bemalung Touristen ins 123-Seelen-Dorf locken.

 

Trenčín

Eine eher unscheinbare Stadt an der Grenze zu Tschechien mit einer sehr schönen Altstadt und – natürlich – einer eigenen Burg. Ein netter Zwischenstopp auf dem Rückweg nach Bratislava.


 

Eishöhle Dobšiná

Die Slowakei hat sehr viele Eishöhlen. Die bekannteste von ihnen befindet sich in der Nähe von Dobšiná. Vielleicht lag es an der Jahreszeit – aber ich habe irgendwie etwas mehr Eis erwartet. Trotzdem ist es faszinierend durch die Eistunnel zu laufen. Zwei Wermutstropfen gab es jedoch: 1. Eine Fotolizenz kostet zehn Euro – das finde ich persönlich viel zu teuer. 2. Es gibt nur ein paar Mal am Tag eine Führung (und man kommt nur mit Führung rein, da achten die auch sehr auf die Einhaltung der Fotolizenz). Außerdem sind die Führungen auf Slowakisch. (Es gibt immerhin Handouts auf Deutsch).


 

Dedinky

Nur ein paar Autominuten von der Eishöhle Dobšiná entfernt befindet sich der Ferienort Dedinky mit einem schönen großen See. Sehr nett für einen Zwischenstopp, aber zu wenig für einen längeren Aufenthalt.


 

Poprad

Die Kleinstadt Poprad ist der optimale Ausgangspunkt für Touren in die Hohe Tatra und ins Slowakische Paradies. Auch wenn die Stadt nicht die schönste Stadt der Slowakei ist, so ist sie doch sehr ruhig und entpsannt, sowie optimal gelegen (direkt an der Autobahn). Bis in die Hohe Tatra und ins Slowakische Paradies sind es nur jeweils 15 – 20 Autominuten.

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