1. In Nordmazedonien gibt es kein McDonald’s
Nordmazedonien gehört zu den wenigen Ländern auf der Welt, in denen ihr vergeblich nach einem „Mäcces“ suchen werdet. Denn genauso wie etwa in Äthiopien oder dem Iran gibt es hier keine einzige Filiale der Fastfoodkette!
Das heißt aber nicht, dass es dort kein Fast Food gibt: Burger King beispielsweise befindet sich direkt am Mazedonien-Platz und auch KFC findet man in Nordmazedonien recht häufig. Doch eigentlich sind diese Ketten total überflüssig: Das mazedonische Essen ist sowieso um einiges leckerer und günstiger!

2. Die Mazedonier halten an jedem Zebrastreifen
Das habe ich glaube ich bisher in keinem anderen Land außer Deutschland erlebt, aber es ist wirklich wahr: In Nordmazedonien halten die Autofahrer brav an jedem Zebrastreifen an.
Der Grund: Sie müssten ansonsten eine ordentliche Geldbuße bezahlen, wenn sie erwischt werden. Etwa 400 Euro kostet es in Nordmazedonien, wenn man nicht am Zebrastreifen hält.

3. Viele Häuser haben keine Fassade
Vielleicht ist es euch schon aufgefallen: Viele Häuser in Nordmazedonien sehen noch recht unfertig aus, doch die Menschen scheinen schon längere Zeit darin zu wohnen. Oft sind wichtige Dinge wie Fenster und Türen schon eingebaut, doch das äußere Erscheinungsbild gleicht einem Rohbau.
Viele Mazedonier verzichten zunächst aus finanziellen Gründen auf eine Außenfassade für ihr Haus, denn die kostet im Schnitt 3.000 bis 4.000 Euro.

4. Keine Eintrittsgelder
Egal ob die Kale-Festung in Skopje, die Marko-Türme in Prilep oder die rauschenden Quellen in Vevchani: Alle diese Sehenswürdigkeiten haben gemeinsam, dass sie keinen Eintritt kosten. Das trifft auf die meisten Orte in Nordmazedonien zu, sogar einige Museen kann man kostenlos besichtigen.
Kostenloses Vergnügen: Die Kale-Festung in Skopje kostet – wie viele Sehenswürdigkeiten in Nordmazedonien – keinen Eintritt
5. Der Ohrid-See ist einer der ältesten Seen der Welt
Der Ohrid-See liegt auf der Grenze von Nordmazedonien und Albanien und ist nicht nur der älteste See Europas, sondern auch einer der ältesten der Welt. Sein Alter wird auf etwa 1,3 Millionen Jahre geschätzt.

6. Prileps Marmor ist Teil der Freiheitsstatue
In der mazedonischen Stadt Prilep wird weißer Marmor abgebaut – neben Tabak das Hauptexportgut der Stadt. Der weiße Marmor – auch Sivec genannt – wurde sogar im Sockel der Freiheitsstatue und Teilen des Weißen Hauses verarbeitet.

7. Glühwein
Eigentlich bin ich immer davon ausgegangen, dass Glühwein ein typisch deutsches Weihnachtsmarktgetränk ist. Weit gefehlt!
Denn auf einigen Speisekarten in Nordmazedonien wird ebenfalls Glühwein angeboten – und zwar das ganze Jahr über. Das liegt wahrscheinlich daran, dass Nordmazedonien ein sehr beliebtes Weinanbauland ist.

8. Nordmazedonien hat die tiefste Süßwasserhöhle der Welt
Die Vrelo-Höhle liegt im Matka-Canyon und ist eine der tiefsten bekannten Süßwasserhöhlen weltweit. Bei der letzten Expedition wurde ihre Tiefe auf 77 Meter festgelegt – doch die Forscher hatten das Ende der Höhle noch gar nicht erreicht. Es wird angenommen, dass sie noch tiefer geht.

9. Deutsche Autos und Busse
Im mazedonischen Straßenverkehr – und insbesondere wenn man mit dem Bus unterwegs ist – kommt es einem so vor, als wäre man immer noch in Deutschland.
Die Stadtbusse zeigen anstatt der Endhaltestelle oft Sachen wie „Werkstattfahrt“ oder „Pause“ an, haben im Innenraum deutsche Beschriftungen oder Werbung aus deutschen Städten auf der Außenfassade.
Auch viele Autos – vor allem Handwerkerautos – wurden nicht umlackiert, sondern verweisen auf Handwerkerbetriebe von Herrn Müller aus Pusemukkel.

10. Mutter Teresa wurde in Skopje geboren
Mutter Teresa wurde in Üsküb geboren, welches das heutige Skopje ist. Die weltbekannte Ordensschwester und von der Kirche Heiliggesprochene war also Mazedonierin. Ihr zu Ehren gibt es ein Gedenkhaus in Skopje.
